Apulien
Das
Land ganz unten am Italienischen Stiefel ist von einer landschaftlichen und
historischen Vielfalt geprägt. Schon Friedrich II., der letzte Stauferkaiser, und vor ihm die Griechen (Magna Graecia), die Türken und arabische Völker erkannten die
Bedeutung der geographischen Lage dieses „Landes zwischen den
Meeren“. Noch heute erinnert eine
Vielzahl von Kulturdenkmälern an die unterschiedlichen Kultureinflüsse, so dass
Städte wie Lecce und viele andere mehr Florenz und
Rom in keiner Weise nachstehen. Hunderte Kilometer entlang des Stiefelabsatzes
zeugen Verteidigungsanlagen (Torre) von den Anstrengungen der Römer, sich gegen
feindliche Eindringlinge des von drei Seiten vom Meer umgebenen Apulien zu wehren.
Fischfang
und Landwirtschaft spielen eine wichtige Rolle, doch zunehmend entdeckt auch
der Tourismus in einer gemäßigten Form die Reize Apuliens. Tourismus in einer
Form, die den Gästen dieses Landes noch die Freiheiten lässt, Individualist zu
sein, und den Einheimischen die Möglichkeit, sich um ihre Gäste zu bemühen.
Zwischen Stiefelspitze und Absatz des Italienischen Stiefels gelegen ist
das „Mare Ionio“,
der südliche Abschluss Italiens. Eine
abwechslungsreiche Küste, die sowohl dem Freizeit-Schnorchler,
dem Taucher als auch dem Badelustigen das bietet, was er sucht. Kilometerlange
Sandstrände wechseln ab mit kleinen Badebuchten und die wieder mit schroffen,
ins tiefblaue Wasser abfallenden Felsvorsprüngen. Entgegen der Strände anderswo
findet sich hier noch kristallklares Meer.
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Das Sonnenland Apulien mit 300 Sonnentagen im Jahr
ist wegen seiner Kulturstätten, der Vielfalt an Landschaften und der guten
Küche eine Reise wert. Langweilig wird es in dieser schönen Gegend nie. Man
kann zum einen Ausflüge machen aber auch die Wochenmärkte besuchen, um sich
dort mit herrlich frischem Gemüse und Obst einzudecken. Oder ganz einfach die
Seele baumeln lassen. S. Pietro i.B. liegt direkt am Ionischen Meer. Weitab vom großen Massentourismus findet man noch einen Individualtourismus mit dem Charme des Ursprünglichen. Die Einkaufsmöglichkeiten sind sehr gut. Es gibt in der näheren Umgebung viele kleine Geschäfte, die in der Saison geöffnet sind. Für größere Einkäufe gibt es Wochenmärkte und Einkaufszentren in Avetrana, Manduria, ebenso Banken und Bancomaten. |
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Sehenswert ist Oria -
eine mittelalterliche Stadt mit dem Staufercastell
in dem ein kleines Museum untergebracht ist. Jedes Jahr am ersten Wochenende
im August gibt es einen historischen Umzug in Kostümen zu Ehren von Friedrich
II. und ein historisches Reiterturnier in Oria. Oria ist mit der deutschen Stadt Lorch
verschwistert. Sie finden Olivenhaine über 1000 Jahre alt, mittelalterliche Städte, die man im Süden nie
vermutet. Einmalig sind die Naturschönheiten wie die Grotten von Castellana und die schönen langen Sandstrände, zum Teil mit
Dünen, wie wir sie von der Nordsee her kennen. Auf dem hier gezeigten Platz
befindet sich links ein Cafè, das sehr zu empehlen ist. |
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Gallipoli und
Santa Maria de Leuca sind auch schöne
Ausflugsziele, ebenso die Adriaseite mit Otranto,
Brindisi usw. Das Meerwasser ist kristallklar und sauber. Der Strand ist flach abfallend und feinsandig, ideal für Kinder. Die Badesaison geht von Mai bis Oktober. Das Klima ist sehr gut verträglich. Es geht immer ein leichter Wind. |
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Die typischen Rundhäuser von Apulien (Trulli) sind eine international touristische Attraktion in Alberobello. Im Laufe der Geschichte haben viele Völker ihre Spuren hinterlassen. Apulien ist reich an kulturellen Schätzen und architektonischen Sehenswürdigkeiten. Eine große Zeit hatte das Land während der normannisch-staufischen Herrschaft vom 11. bis 13. Jahrhunden. Apulien war das Lieblingsland des deutschen Stauferkaisers Friedrich II. Durch seine große Bautätigkeit gibt es heute viele Castelle anzuschauen. Die Krone Apuliens ist das "Castel del Monte" bei Andria. |
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